Archiv der Kategorie 'Musik'

Thou shalt always kill.

Thou shalt not steal if there is direct victim.
Thou shalt not worship pop idols or follow lost prophets.
Thou shalt not take the names of Johnny Cash, Joe Strummer, Johnny Hartman, Desmond Decker, Jim Morrison, Jimi Hendrix or Syd Barret in vain.
Thou shalt not think that any male over the age of 30 that plays with a child that is not their own is a peadophile… Some people are just nice.
Thou shalt not read NME.
Thall shalt not stop liking a band just because they’ve become popular.
Thou shalt not question Stephen Fry.
Thou shalt not judge a book by it’s cover.
Thou shalt not judge Lethal Weapon by Danny Glover.
Thall shalt not buy Coca-Cola products. Thou shalt not buy Nestle products.
Thou shalt not go into the woods with your boyfriend’s best friend, take drugs and cheat on him.
Thou shalt not fall in love so easily.
Thou shalt not use poetry, art or music to get into girls’ pants. Use it to get into their heads.
Thou shalt not watch Hollyoaks.
Thou shalt not attend an open mic and leave before it’s done just because you’ve finished your shitty little poem or song you self-righteous prick.
Thou shalt not return to the same club or bar week in, week out just ’cause you once saw a girl there that you fancied but you’re never gonna fucking talk to.

Thou shalt not put musicians and recording artists on ridiculous pedestals no matter how great they are or were.
The Beatles… Were just a band.
Led Zepplin… Just a band.
The Beach Boys… Just a band.
The Sex Pistols… Just a band.
The Clash… Just a band.
Crass… Just a band.
Minor Threat… Just a band.
The Cure… Just a band.
The Smiths… Just a band.
Nirvana… Just a band.
The Pixies… Just a band.
Oasis… Just a band.
Radiohead… Just a band.
Bloc Party… Just a band.
The Arctic Monkeys… Just a band.
The Next Big Thing.. JUST A BAND.

Thou shalt give equal worth to tragedies that occur in non-english speaking countries as to those that occur in english speaking countries.
Thou shalt remember that guns, bitches and bling were never part of the four elements and never will be.
Thou shalt not make repetitive generic music, thou shalt not make repetitive generic music, thou shalt not make repetitive generic music, thou shalt not make repetitive generic music.
Thou shalt not pimp my ride.
Thou shalt not scream if you wanna go faster.
Thou shalt not move to the sound of the wickedness.
Thou shalt not make some noise for Detroit.
When I say “Hey” thou shalt not say “Ho”.
When I say “Hip” thou shalt not say “Hop”.
When I say, he say, she say, we say, make some noise… kill me.
Thou shalt not quote me happy.
Thou shalt not shake it like a polaroid picture.
Thou shalt not wish you girlfriend was a freak like me.
Thou shalt spell the word “Pheonix” P-H-E-O-N-I-X not P-H-O-E-N-I-X, regardless of what the Oxford English Dictionary tells you.
Thou shalt not express your shock at the fact that Sharon got off with Bradley at the club last night by saying “Is it”.
Thou shalt think for yourselves.

And thou shalt always… Thou shalt always kill!

Österreicher sind die besseren Menschen.

Wenn dafür noch jemand einen Beweis braucht, hier ist er.

Hier klicken und dann den Song „Kaklakariada“ anwählen.

Zum Mitsingen:

Die Klankariadn dan se darauf konzentriern,
des Eigane dans feiern und des Ondare negiern,
diese gonzn Patriotn, nationale Idiotn,
bitte sads so guat und stöllts eich in am Schwimmbod aufn Bodn,
und pinkelts bis zum Hois eich olle gegenseitig on,
und dann tauchts nu amoi unta, und dann nehmts an schluck davon,
und spuckts eich on damit solang bis das eich schlecht is von der Kacke,
und wählen Sie die Nummer neben ihrer Landesflagge.

Wonns dann a Problem hom und sie komman durchanond,
dann kummans mit dem Ärgsten und des is da Hausvastond,
mit dem kennans da ois erklärn, mit sämtliche Vazierungen,
im Häusl drin, im Fernseher, im Fernseher Regierungen,
am besten mit dem Hausvastond des eine in a Haus,
die Diadln und die Fenstan zua, dann konna nimma aus,
und donn fliagt des gonze Häusl in die Luft mitsamt der Kacke,
und wählen Sie die Nummer Bitte neben ihrer Landesflagge.

Kaklakariada, Kaklakariada konn da irgendwos dazöhn wias geht,
Kaklakariada, der die Hosn ned glei voi hot,
wenn irgendwos passiert is, wos a söba ned vasteht.
Kaklakariada, Kaklakariada wird ma irgendwos dazöhn,
Kaklakariada, der die Hosn ned glei voi hot,
wenn irgendwos passiert is, wos a söba ned vasteht.

Wos voikommen unpackbar is und wos an nuamehr wundat,
de san so deppat und woin zruck ins vurige jahrhundert,
die woin jetzt mit gewalt die Urdnung, diese Pfeifn,
die hoidn des ned aus wann was passiert des ned begreifen,
die woin a klakariade Wöd und des auf dem Planetn,
und so wias is schauds ned so aus als wann sie bald vorhättn,
dass ohaun und sie endlich amoi schleichen mit der Kacke,
und wählen Sie die Nummer bitte neben ihrer Landesflagge.

Kaklakariada, der wos irgendwos vorhot,
wos ned vorkumma kon in seina klankariaden wöd.

Immer noch nicht überzeugt ?
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Hamburg meine Perle.

… du wunderschöne Stadt. So singt es Lotto King Karl vor jedem HSV-Heimspiel. Er lügt ein wenig. Zumindest ein Großteil dieser Siedlung an der Elbe ist potthässlich. Noch viel unsympatischer macht die Hansestadt nur noch der ÖPNV. Bitte Thilo, versuch doch mal nach Mitternacht von St.Pauli nach Bergedorf zu kommen, bevor du nochmal die Forderungen der tüchtigen Frauen und Männer von der BVG als unverfroren abtust.
Aber schließlich fuhr ich nicht zum Sightseeing nordwärts, sondern um den Pokalsieg für ALBA zu bejubeln und Konzerte von tollen Bands zu besuchen. Zumindest letzteres Vorhaben ward von Erfolg gekrönt. Obwohl ich mit „Tempo, Tempo“ vorher nicht so recht warm werden wollte, hatten mich die Herren von Blackmail am Tag der Arbeit sofort. Diese Melodien … butterweich machte Kurt mein Herz. Die neuen Songs funktionierten live bestens, der grauslige Rockpalast-Auftritt vom Visions-Festival in Köln war wohl nur der fehlenden Eingespieltheit geschuldet. Kleine Wermutstropfen: konstant weigern sich die Koblenzer, Songs von ihren ersten beiden Alben ins Set aufzunehmen (Ausnahme auf der letzten Tour: Dental Research ’72), und anstelle vom zugegebenermaßen lustigen Abschlußgewitter aus „Friend“ und dem Scumbucketschen „Images of Devils burn“ würde ich so gerne mal „The Day the Earth stood still“ live sehen.
Am nächsten Tag Smoke Blow – trotz großer Müdigkeit ließ ich mich dazu hinreißen, ganz vorne zu stehen, und es hat sich gelohnt. Nur vier Songs vom aktuellen Album (von denen zwei wirklich schlecht waren, aber immerhin boten sie eine Verschnaufpause), der Rest waren Hits. Schweißgebadet raus auf den Kiez. Dort sollte man sich aber besser auch nur noch in den einschlägigen Alternativ-Butzen aufhalten, die Touri-Gegenden sind schwerlich auszuhalten. Es hat handgestoppte 27,3 Sekunden gedauert bis ich nach Verlassen eines grauenvollen 80er Jahre-Schuppens die erste Prügelei geboten bekam.
Das TOP-4 schließlich war eine einzige Enttäuschung. Es war klar, dass die Auslosung die beiden stärksten Mannschaften schon im Halbfinale aufeinandertreffen ließ – aber das die Albatrosse sich auf diese Art und Weise von Artland abfrühstücken ließ, lässt für die Playoffs Schlimmes vermuten. Die Schlüssel: Thompson – die Personifizierung der Lethargie, der in der wahrscheinlich spielentscheidenden Situation einen leichten Tip-In versemmelte und danach dumm foulte. Unsere Freiwurfquote – 10 von 18, das darf man sich gegen eine so eiskalte Mannschaft wie die Quakenbrücker einfach nicht leisten. Die wurden schließlich völlig verdient gegen eine zwar stark kämpfende, aber letztlich an fehlendem Wurfglück verzweifelnde (vor allem die sonst so stabilen Werfer Woudstra und Schaffartzik blieben blass) Ludwigsburger Mannschaft deutscher Pokalsieger. ALBA verdaddelte auch das Trash-Game um Platz 3 und zog sich damit den Unmut der mitgereisten Fans, die ihre Mannschaft bis dato wirklich großartig unterstützten, zu (hier ein paar Fotos, wer Herrn P. und mich erspäht bekommt ein Bier).
Fazit: Wenn Sport nur halb so berechenbar wie Musik wäre, würde ich nicht so jung sterben.

Playlist März

Neben den großartigen We Insist! , die leider gegen Regel 2 des Al Bundy-Kodex verstoßen („Es ist falsch, Franzose zu sein!“) finden sich bisher nur Altbekannte in der Heavy-Rotation wieder. Schlechtes Zeichen, aber hoffentlich ändert sich die Situation mit dem Erscheinen des neuen Blackmail-Albums.

Top 5 März

We Insist ! – Oh, Life is so Corruptible
Down – NOLA
Down – II
Baroness – The Red Album
Kylesa – Time will fuse its Worth

Und natürlich die wunderbaren Neume

Konzerte waren dieses Jahr bisher leider rar gesät, Höhepunkte: Kylesa und Baroness am 12.02. im Cassiopeia und natürlich das BlissTrain-Festival am 14.03. im Magnet (mit u.a. Dyse, We Insist!, A Whisper in The Noise). Was kommt ? DOWN, meine Damen und Herren. Was wird das für ein Fest – New Orleans is a dying Whore.